Pflegeberatung:

Die Lippe Pflege als qualifizierter und vertrauensvoller Partner in der Pflege im Kreis Soest und Lippstadt

Sie selbst, Ihr Partner, ein Elternteil oder ein anderes Familienmitglied benötigt Unterstützung in der pflegerischen oder medizinischen Versorgung. Sei es altersbedingt, durch Krankheit oder einen Unfall: Es tauchen viele Fragen auf, was als Nächstes zu tun ist. Unsere profisionellen Pflegeberater vor Ort unterstützen Sie, eine passgenaue Lösung für Ihre Situation zu finden.

Infos sind für Sie Kostenfrei

Wer kann die Pflegeberatung in Anspruch nehmen?

Grundsätzlich kann jeder telefonischen oder persönlichen Kontakt zu uns aufnehmen, der Fragen rund um das Thema Pflege hat oder Unterstützung bei der Bewältigung seines Alltags benötigt. Jeder hat das Recht zu einer kostenlosen Pflegeberatung (im Sozialgesetzbuch verankert). Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und unterstützen Sie bei allen weiteren Schritten. Dies kann z. B. auch die Beantragung eines Pflegegrades oder die Organisation einer Haushaltshilfe sein.

Persönliche Beratung zur Pflege

Aufgabe unserer Pflegeberater ist es, Sie kompetent bezogen auf Ihren individuellen Hilfebedarf bzw. den Hilfebedarf Ihres Angehörigen zu beraten und Sie auf Wunsch bei der Auswahl von Angeboten zu unterstützen. Hierfür stellt Ihnen der Pflegeberater gerne die notwendigen Infomaterialien zur Verfügung. Unsere Pflegeberater geben Ihnen als Experten vor Ort Informationen zu Fragen rund um das Thema Pflege sowie zu den unterschiedlichen Versorgungs- und Unterstützungsmöglichkeiten und den vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten vor Ort.

Die Übernahme der Pflege eines Angehörigen kann Familien vor ganz neue Herausforderungen stellen:

Wie bereite ich mich auf den Besuch des Medizinischen Dienstes vor?

Welche Hilfen gibt es, wenn kein Pflegegrad erreicht wird?

Wie kann die Pflege organisiert und finanziert werden, um pflegende Angehörige zu entlasten?

Viele pflegebedürftige Senioren und berufstätige Angehörige sind oft mit den Anträgen überfordert und über die zustehende Unterstützung durch ihre Pflege- und Krankenkasse nicht informiert.

Die Pflege- und Krankenkassen unterstützen die ambulante Versorgung sehr gut, hinzu ist eine ambulante Versorgung sehr viel kostengünstiger als eine stationäre Versorgung.

Wir unterstützen, beraten und begleiten Sie professionell und vertrauensvoll von der Antragstellung bis zur Begutachtung.

Unser Ziel ist es, dass alle Senioren und Kunden im Kreis Soest und Lippstadt ihren persönlichen Pflegeanspruch durch unsere vertrauensvolle Unterstützung in der Pflegeberatung erhalten.

Die Pflegeberatung ist für Sie kostenlos und findet bei Ihnen zu Hause statt.

Pflegeberatungsgespräch

Im Pflegeberatungsgespräch besprechen Sie mit unserem Pflegeberater Ihre aktuelle Situation, Schwierigkeiten und Ihren Unterstützungsbedarf im Alltag. Das ist wichtig, damit Sie genau die Hilfen erhalten, die Sie benötigen.

Es wird geklärt, ob es nahestehende Personen gibt, die die Pflege unterstützen oder ganz übernehmen können und wollen, und welche weiteren Unterstützungsmöglichkeiten es für Sie gibt.

Wie wird die Pflege organisiert?

In einem sogenannten Versorgungsplan mit Kostenvoranschlägen wird festgehalten, wie die Pflege organisiert und finanziert werden soll. Der Plan umfasst alle Möglichkeiten und konkreten Hilfen, die die ambulante Pflege sicherstellen sollen. Bei Veränderungen der Pflegesituation oder des Zustands der pflegebedürftigen Person wird der Versorgungsplan angepasst.
Auch die Bewältigung des Alltags und die Aufgabenverteilung bei der Pflege werden mit den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen besprochen.

Folgende Themen werden im Versorgungsplan berücksichtigt:

  • die gesundheitliche Situation der pflegebedürftigen Person, welchen Unterstützungsbedarf benötigt die pflegebedürftige Person (Unterstützung bei z.B. Medikamente, duschen, Toilettengang, Einkauf, Betreuung, Fahrt zur Kirche usw.)
  • Wahrnehmung und Beobachtung des pflegebedürftigen Menschen
  • Vorbeugung von Zweiterkrankungen wie z.B. Dekubitus, Kontraktur, Thrombose, Sturz, Excikkose, Harninkontinenz, Schmerz, Wunden
  • besondere Pflegesituationen wie z.B. Lagerungen, Transfer, Bewegungsübungen, Speisen oder Sondenkost verabreichen, Portversorgung, Schmerztherapie
  • Pflege von langzeiterkrankten Menschen bzw. Menschen mit Demenz und Palliative Versorgung
  • die Wohn- und Lebenssituation der pflegebedürftigen Person und ggf. der pflegenden Angehörigen (eine Wohnraumanpassung wird mit 4000,00€ gefördert)
  • Entlastungsmöglichkeiten für Angehörige oder weitere pflegende Personen
  • Vermittlung von Dienstleistungen wie zum Beispiel welche Tagespflege ist passend, welche Kurzpflege ist möglich, Essen auf Rädern
  • Vermittlung in der pflegerischen und medizinischen Versorgung sowie individuelle Betreuung zu Hause -gewährleistet durch unseren Pflegedienst
  • Für pflegende Angehörige ist die Beratung zu Entlastungsmöglichkeiten besonders wichtig, damit die Angehörigen in der ambulanten Versorgung so kostengünstig wie möglich unterstützt werden.
  • Tipp: Viele Menschen möchten so lange wie möglich in der eigenen Wohnung leben. Sehr wichtig ist daher eine Beratung zur Organisation der Pflege, die auch Notfälle berücksichtigt. Je besser die ambulante Versorgung organisiert ist, umso größer ist die Chance, dass sich die Unterbringung in einem Pflegeheim vermeiden lässt.

Wie wird die Pflege finanziert?

Unterstützungsangebote und Leistungen der Pflegekasse zur Entlastung:

  • Finanzierung der Pflege – zum Beispiel über die Kombinationsleistung beim Pflegegeld oder über Pflegesachleistungen, um einen Pflegedienst hinzuzuziehen. (Erklärung: bei Pflegegrad 2 erhalten Sie beim Pflegegeld 316,00€, ziehen Sie einen Pflegedienst hinzu nennt man das Kombinationsleistung und Sie erhalten 698,00€ zur Verrechnung der Pflegekosten, der Restbetrag wird prozentual ausgezahlt.)
  • Unterstützungsleistungen im Alltag – zum Beispiel über Einsatzmöglichkeiten des Entlastungsbetrags von 125 Euro im Monat (individuelle Betreuung, HWS, Tages- und Kurzzeitpflege)
  • Unterstützungsleistungen durch die Verhinderungspflege – zum Beispiel über Einsatzmöglichkeiten des Verhinderungspflegebetrages von 1612,00€ für individuelle Betreuung zu Hause zur Entlastung der Angehörigen in Zeiten, wenn diese verhindert z.B. durch Urlaub etc.
  • Ambulante, stationäre oder mobile Rehabilitation – beispielsweise, um die Mobilität zu erhalten oder wiederherzustellen, Schmerzen zu vermindern oder die Integration in den Alltag zu erleichtern
  • (Pflege-)Hilfsmittel – zum Beispiel Desinfektionsmittel, Rollstühle und Pflegebetten
  • Prävention und Gesundheitsförderung – zum Beispiel Kurse zur Gesundheitsförderung, Bewegung und Ernährung

Wie gehe ich mit Demenz und Altersvergesslichkeit um?

  • Wegweiser zur Demenzberatung
  • Erläuterung Expertenstandard Beziehungsgestaltung bei Menschen mit Demenz
  • Entlastungsangebote wie individuelle Betreuung, Tages- und Kurzeitpflege
  • Teilnahme im Lippe Aktiv-unser Gruppenangebot zur Aktivierung und Unterstützung
  • Aromatherapie, Gedächtnisübungen, Wortspiele, Validation
  • Minimental Test MMST

Die Pflegeberatung ist für Sie kostenlos!

,,Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.“
(Zitat Konfuzius)